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Die Freiwillige Feuerwehr Giesenhausen entstand Anfang des Jahres 1982.
Vor dieser Zeit bestand eine Pflichtfeuerwehr. Deren Anfänge lassen sich bis in das Jahr 1870 zurückverfolgen. In diesem Jahr wurde die erste eigene Spritze gekauft, ein Spritzenhaus errichtet und ein Spritzenmeister (Schlossermeister Wilhelm Lanzendörfer) bestellt. Zu dieser Zeit umfasste die Pflichtfeuerwehr 21 Mitglieder.
Im Jahre 1901 war die Pflichtfeuerwehr 36 Mann stark und hatte folgende Geräte zur Verfügung: - 1 vierrädrige Feuerspritze, - 4 Löschpatschen, - 5 Hanfschläuche, - 8 Leitern, - 8 Feuerhacken, - 27 Feuerwehreimer.
Im Jahre 1942 wurde die erste Motorspritze angeschafft. Wegen immer häufiger werdenden Reparaturen an dieser wurde im Jahre 1948 abermals eine neue Motorspritze angeschafft und 1952 ein Feuerwehrgerätewagen in Eigenarbeit von den Mitgliedern Albert Schüchen und Adolf Thiel aufgebaut.
Die Anschaffung einer weiteren Tragkraftspritze wurde 1955 vom Gemeinderat beschlossen. Die Magirus TS 8/8 erfüllt noch heute ihren Dienst.
Nach Gründung der Verbandsgemeinde Hachenburg im Jahre 1972 wurden in den Gemeinden die noch bestehenden Pflichtfeuerwehren nach und nach aufgelöst. Dieser Wechsel geschah in Giesenhausen relativ spät.
Im Jahre 1981 trat der Wehrführer Herman Schumacher aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück.
Im Januar 1982 wurde auch in Giesenhausen eine Freiwillige Feuerwehr gegründet, Wehrführer wurde Peter Freda, sein Stellvertreter Reimund Alhäuser.
Die Verpflichtung der Wehr erfolgte am 7. Dezember 1982.
Am 14. Dezember 1985 übergab der Verbandgemeindebürgermeister Köhli ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF Ford Transit an die Löschgruppe Giesenhauen, welches bis heute seinen Dienst (stationiert im Feuerwehrhaus Kroppach) erfüllt.
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Auch der Ausbildungsstand der Feuerwehrmitglieder wurde verbessert. So verzeichnet die Statistik mitte der 90er Jahre die folgende Zusammensetzung: - 4 Brandmeister, - 4 Hauptfeuerwehrmänner, - 9 Oberfeuerwehrmänner, - 8 Feuerwehrmänner.
Dazu erhielten 5 Feuerwehrmänner die Ausbildung als Maschinist, 8 als Sprechfunker und 4 als Atemschutzgeräteträger.
Für die Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurden 3 Feuerwehrmänner mit dem goldenen (35 Jahre) und 9 mit dem silbernen (25 Jahre) Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet.
Besondere Anschaffungen waren: - 1990 ein Overhead-Projektor für die theoretische Ausbildung, - 1991 ein Schlauchwickelgerät, - 1998 Funkgeräte im 2-m Band, - 1998 Funkmeldeempfänger.
Die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr waren vielfältiger Art: Gebäude – und Waldbrände, Brand eines Heuballenlagers, Verkehrsunfälle, Windbrucheinsätze und die Suche nach vermissten Personen.
Im Januar 1998 stellte Peter Freda das Amt des Wehrführers zur Verfügung. Als Nachfolger wurde Reimund Alhäuser gewählt. Neuer Wehrführer-Stellvertreter wurde Karsten Pfeiffer.
Zusammenschluss der Löschgruppen Kroppach und Giesenhausen: Die beiden Löschgruppen hatten beschlossen, künftig gemeinsam die Sicherstellung des Brandschutzes und der technischen Unfallhilfe für die Ortsgemeinden Borod, Giesenhausen, Heimborn, Kroppach, Mörsbach, Mudenbach und Stein–Wingert zu gewährleisten. Am 20. Dezember 2002 wurde im Feuerwehrgerätehaus in Kroppach die Freiwillige Feuerwehr Kroppach – Giesenhausen offiziell vorgestellt.
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